PS Vita vs 3DS Vergleich: Spiele, Features & Zukunftsausichten

PS Vita versus 3DSHier geht es um das Handheld-Duell PS Vita vs. 3DS: Mit der PS Vita kommt am 22. Februar 2012 endlich der neuste Handheld von Sony auch in Deutschland auf den Markt. In unserem großen PS Vita vs 3DS Vergleich & Test haben wir die PS Vita noch einmal auf ihre wichtigsten Eigenschaften abgeklopft und mit ihrem größten Konkurrenten, dem Nintendo 3DS, verglichen. Wer sich also noch nicht ganz sicher ist, welches der beiden Geräte er sich in Zukunft zulegen soll findet hier hoffentlich noch einmal einen kurzen Überblick über die Stärken und Schwächen, Infos zur Hard- und Software, sowie die Ähnlichkeiten und Unterschiede.

Zweiter Versuch: PS Vita.

PS Vita versus 3DSDie PS Vita kann man getrost als Sonys zweiten und vermutlich auch letzten Versuch bezeichnen, auf dem Handheld Markt Fuß zu fassen. Denn obwohl sich der Vorgänger innerhalb von Japan relativ gut verkaufte, blieb die PSP (PlayStation Portable) in Europa und den USA weit hinter den Erwartungen zurück. Schuld daran war unter anderem das für viele eher mittelmäßige Angebot an Spielen und der Tatsache, dass die PSP ziemlich früh von gehackt wurde und es somit möglich war ziemlich einfach Raubkopien auf dem Gerät zu installieren.

Ein anderer Grund war sicherlich auch die starke Konkurrenz. Denn neben dem immer stärker wachsenden Markt an Smartphones und Tablet PCs (die ebenfalls Spiele in guter Qualität anboten), war es vor allem der Nintendo DS, der sich überragend verkaufte und Sony mit zahlreichen Top-Titeln die Kundschaft wegschnappte.

Mit der PS Vita will Sony nun alles besser machen. Gelingen soll dies unter anderem mit einem guten Line-up an Launch Titeln, neuen Steuerungsmöglichkeiten, sowie durch jede Menge Rechenpower, die es ermöglichen soll auf dem Handheld eine Grafikqualität zu erzeugen, wie man sie von der PS3 kennt. Und das letzteres stimmt belegen bereits jetzt erste Tests sowie Gameplay Videos.

Erfolg wiederholen: Nintendo 3DS.

PS Vita versus 3DSIm Gegensatz zur PSP war der Nintendo DS ein voller Erfolg und verkaufte sich weltweit weit über 25 Millionen Mal. Einer Zahl, an der sich der 3DS sicherlich messen muss und an der er schon zum Verkaufsstart zu scheitern drohte. Denn ähnlich wie die PS Vita zurzeit in Japan, hatte der 3DS nach Verkaufsstart Anfang 2011 mit extrem schlechten Absätzen zu kämpfen. Erst eine enorme Preissenkung auf ca. 150 Euro, sowie der Release einiger Mario-Titel, brachten den Handheld wieder zurück in die Erfolgsspur in der er sich momentan befindet.

Das Alleinstellungsmerkmal des 3DS ist sicherlich der 3D-Effekt den der Handheld erzeugen kann – und zwar ohne Brillen oder sonstiges Zubehör! Mittels eines Schiebereglers an dem Gerät kann der Nutzer dessen Intensität frei einstellen und bei bedarf sogar ganz ausschalten. Denn obwohl die 3D-Effekte sehr gut funktionieren, muss das Gerät für den optimalen Effekt schon in der richtigen Postion gehalten werden, was gerade bei Bahnfahrten nicht immer einfach ist.

Kosten für Handheld, Spiele & Zubehör.

PS Vita versus 3DSNachdem sich zum Verkaufsstart des 3DS viele über den hohen Preis von 250 Euro aufgeregt haben, ist es fast schon lustig mit an zu sehen, dass derselbe Preis bei der PS Vita (WLAN Version, 3G Version kostet 300 Euro) als relativ human bezeichnet wird. Allerdings hat dies sicherlich auch ziemlich viel mit der Leistungsfähigkeit des Handhelds zu tun und der Tatsache, dass Sony mit dem Verkauf der PS Vita selbst keinen Gewinn macht, sondern vermutlich sogar drauf zahlt, um den Absatz zu steigern. Drauf zahlen tut auch Nintendo, seitdem sie den 3DS für 150 Euro verkaufen.

Die Preise für neue Spiele liegen bei beiden Geräten ca. zwischen 30 und 50 Euro, wobei Nintendo 3DS Titel im Schnitt etwas günstiger sind. Die Preisklasse von 50 Euro wird in der Regel allerdings nur von wirklichen Top-Titeln wie Uncharted: Golden Abyss angesteuert. Wie schon erwähnt sind Memory Cards für den 3DS deutlich günstiger und teilweise schon ab 9 Euro erhältlich, da hier auch handelsübliche Produkte von Drittherstellern verwendet werden können. Auch in Sachen Zubehör nehmen sich die beiden Produkte nicht sonderlich viel und bieten von Schutzhüllen bis hin zu Travel-Packs (inklusive Akku) eine schier endlose Auswahl in fast allen Preisklassen an.

Gewicht & Größe.

Obwohl die PS Vita mit den Maßen 182 x 83,5 mm wesentlich größer ausfällt als der 3DS (134 x 74) ist er nur unwesentlich schwerer. Denn während der 3DS ohne Modul etwa 230 Gramm wiegt, ist die PS Vita mit 279 Gramm nur knapp 50 Gramm schwerer als der Handheld von Nintendo. Hinzu kommt: die Light-Version der PS Vita (nur WLAN, kein 3G) wiegt nur 260 Gramm. Zudem ist der 3DS mit 21 mm etwa dicker als die PS Vita (18,6), die ersten Tests zufolge ziemlich gut in der Hand liegen soll.

Hardware.

Vergleicht man einmal die Hardware der beiden Geräte, so fällt einem sofort auf, dass die PS Vita von den reinen Fakten her, dass deutlich stärkere und leistungsfähigere Paket von beiden ist. Denn während in dem 3DS „nur“ ein Dual Core Prozessor sitzt (Nintendo ARM 1048 0H), protz die PS Vita nahezu mit einem 4 Kern CPU (ARM Cortex-A9 MP Core). Dies soll sich vor allem auf die gleichzeitige Nutzung verschiedener Anwendungen positiv auswirken und macht es möglich, dass die PS Vita, in Verbindung mit einer (ebenfalls aus vier Kernen bestehenden) Grafikkarte, in der Lage ist PS3 Spiele nahezu Verlustfrei wieder zu geben.

Bildschirme.

Obwohl im 3DS nicht so viel Rechenpower steckt wie in der PS Vita und davon zudem noch viel für die Berechnung der 3D Effekte drauf geht, erzeugen beide dank kleiner Bildschirme eine erstaunlich gute Grafik. Natürlich kann man die beiden Handhelds gerade in dem Aspekt nicht sonderlich gut Vergleichen, da sich gerade hier die Unterschiede zeigen. Denn während der Nintendo 3DS gleich zwei Bildschirme hat von denen der obere als die 3D Effekte erzeugt und der untere als Touchscreen fungiert, hat die PS Vita nur einen, der gleichzeitig als Touchscreen dient, mit 5 Zoll aber auch ordentlich groß ist.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass der obere Bildschirm des 3DS in der Diagonale etwa 3,53 Zoll groß ist und eine Auflösung von 400 x 240 pro Auge liefert (3D) und der untere 3.02 Zoll groß ist und eine Auflösung von 320×240 Pixeln liefert (QVGA). Das Display der PS Vita hingegen ist etwa 5 Zoll groß und ist in der Lage eine Auflösung von bis zu 960 x 544 Pixeln zu liefern, was auf dem Display der Vita die schon erwähnte Grafik-Qualität einer PS3 ermöglicht

Steuerung.

PS Vita versus 3DSSowohl der Nintendo 3DS, als auch die PS Vita setzten unter anderem auf sogenannte Touch-Steuerung, d.h. der Spieler hat die Möglichkeit per Berührung auf dem Bildschirm Eingabebefehle zu geben. Während dies bei der PS Vita auf dem unteren – nicht 3D-fähigen -, Display möglich ist, so hat die PS Vita zwar nur einen Bildschirm, jedoch befindet sich auf der Rückseite des Handhelds noch einmal ein ebenso großes Touchpad, dass weitere Steuerungsmöglichkeiten bietet. Bedient werden können die Touchscreens bzw. das Touchpad mit Hilfe der Finger oder (beim 3DS) mit einem Stylus (von der Form her eine Art Kugelschreiber).

Beide Handhelds besitzen zudem Bewegungssensoren, die immer mal wieder als Steuerungsmöglichkeit zum Einsatz kommen und bereits vom PS3-Controller bzw. DS bekannt sein dürften. Darüber hinaus gibt es natürlich auch die klassischen Knöpfe und Sticks. Von letzterem hat die PS Vita gleich zwei und zwar links und rechts vom Display. Zusammen mit dem digitalen Steuerkreuz (links) und den vier Knöpfen (rechts), sowie Schultertasten, ähnelt sie somit vom Aufbau her stark dem PS3-Controller. Ebenfalls ein digitales Steuerkreuz und vier Knöpfe, aber nur einen Stick (bzw. Circle Pad) hat dagegen der Nintendo 3DS.

Kameras.

Ähnlich wie alle aktuellen Handys und Smartphones auch besitzen die PS Vita und der Nintendo 3DS Kameras mit denen Fotos und Videos aufgezeichnet werden können. Anders als sein Vorgänger hat der 3DS derer sogar drei, wodurch sich ganz neue Möglichkeiten ergeben. Denn mit Hilfe der zwei auf der Rückseite des Handhelds befindlichen Linsen ist es nun möglich sowohl Fotos als auch Videos in 3D aufzunehmen und später zu schneiden. Die Auflösung der drei Kameras liegt dabei bei 640 x 480 Pixeln (0,3 Megapixeln).

Auch die beiden Kameras der PS Vita liefern diese Auflösung, sind aber im Gegensatz zu denen des 3DS nicht in der Lage in 3D aufzunehmen. Stattdessen ist die Konsole in der Lage mit den Kameras auf der Vorder- und Rückseite der PS Vita Gesichter zu erkennen wodurch sich noch stärker als beim 3DS neue Möglichkeiten ergeben, dass Gesicht des Spielers in ein Spiel zu integrieren. Zudem wird es möglich sein, den 3DS zu personalisieren.

Spielmodule & Speicher.

PS Vita versus 3DSWährend der 3DS, wie auch der Vorgänger, auf handelsübliche SD-Karten setzt mit denen Spielstände, Videos und Fotos gespeichert werden können, müssen PS Vita Besitzer sich sogenannte PS Vita Speicherkarten kaufen. Diese gibt es bisher in den Größen 4, 8 und 16 GB, wobei die Preisspanne zwischen hier zwischen ca. 20 und 50 Euro liegt. Deutlich teuer also als SD-Karten. Die Spiele werden auf ähnlich großen Karten ausgeliefert, für die es an den beiden Geräten einen extra Slot gibt, in den sie hinein passen.

Abwärtskompatibel.

Im Gegensatz zum 3DS, in dem auch alle DS bzw. DSi Spiele angespielt werden können, gibt es bei der PS Vita die Einschränkung, dass PSP Titel erst über den PlayStation Store online erworben werden müssen, da die PSP-Module nicht in den Slot der PS Vita passen. Auf der andere Seite soll es über das PlayStation Network in Zukunft aber auch möglich sein ältere PlayStation Spiele zu erwerben und in verbesserter Grafik unterwegs zu zocken.

Online Angebot.

Was die Online-Funktion angeht, gehen beide Handhelds stark unterschiedliche Wege. Zwar bietet Nintendo seit kurzem mit dem eShop eine ähnliche Plattform an wie auf der Nintendo Wii – und hat zudem das Nintendo Network für Ende des Jahres angekündigt -, doch hinkt der japanische Konzern in Sachen Komfort hier der Konkurrenz noch stark hinterher. Trotz alledem kann der Kunde – wie auch schon mit der Wii -, im eShop zahlreiche Nintendo Klassiker gegen sogenannte Wii Points herunterladen. Diese müssen zuvor über eine Kreditkarte oder im Handel erworben werden.

Desweiteren gibt es zahlreiche Features die den Austausch mit anderen 3DS-Besitzern ermöglichen. So unter anderem die Street- und Spotpass Funktion, mit der die Möglichkeit besteht Spielstände und weitere Daten mit anderen Spielern die sich in Reichweite befinden in Sekundenschnelle aus zu tauschen. Ist diese Funktion aktiviert erkennt das Gerät wenn sich ein weiterer 3DS in der Nähe befindet. Zudem ist es natürlich möglich mit dem 3DS per WLAN und Internet im Multiplayer-Modus gegen andere Spieler an zu treten

Einen gänzlich anderen Weg wählt da Sony mit ihrer PS Vita und setzt voll auf ihre Crossplay Funktion, die vor allem im Zusammenspiel mit der PS3 ihre Stärken ausspielt. So ist es mittels WLAN und Internet (bei der 3G Version) möglich mit dem Handheld gegen PS3-Besitzer an zu treten, oder Spiele miteinander im Koop-Modus zu bestreiten. Außerdem soll es bei zahlreichen PS3- und PS Vita Spielen in Zukunft möglich sein, sie sowohl auf dem Handheld als auch auf der Konsole zu spielen und mittels Knopfdruck zwischen den Geräten hin und her zu wechseln, also den selben Speicherstand auch unterwegs fort zu setzen.

In Einklang gebracht werden die beiden Geräte dabei durch das PlayStation Network (PSN), das Speicherstände, erlangte Trophäen und alle weiteren Daten auf einen Nenner bringt. Ähnlich wie über den eShop des 3DS kann man auch über das PSN alte und neue Spiele, sowie DLCs erwerben, Filme und Musik herunterladen und mit Freunden Chatten. Hier ähnelt der Umfang stark dem Angebot der PS3.

Handheld Bundles.

Zwar sind Bundles auch bei Handhelds ein beliebtes Lockmittel für Kunden, doch sind so kurz vor Verkaufsstart der PS Vita noch keine wirklichen Pakete bekannt, mit denen der Sony Handheld erworben werden kann. Lediglich die Vorbestellung zusammen mit einer extra Speicherkarte ist derzeit möglich. Allerdings ist stark davon aus zu gehen, dass sich dies in naher Zukunft noch ändert und es ähnliche Bundles wie beim Nintendo 3DS geben wird, die ihren Handheld unter anderem zusammen mit Spielen wie Super Mario 3D Land, oder 3DS + Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D für jeweils ca. 180 Euro anbieten.

Spieleangebot.

Wirft man einen Blick auf die Liste der Spiele, die zum zum europäischen Verkaufsstart der PS Vita auf den Markt kommen so merkt man, dass Sony auf keinen Fall die eigenen Fehler und die von Nintendo wiederholen will und stattdessen alles dafür tut um mit einem starken Line-Up ins Rennen zu gehen. Und in der Tat, Titel wie Uncharted: Golden Abyss, WipEout 2048, ModNation Racers: Road Trip, Gravity Rush und Everybody’s Golf, zudem die in der Entwicklung befindlichen Spiele FIFA PS Vita, Street Fighter X Tekken und Co. können sich sehen lassen.

Aber auch Nintendo hat mittlerweile mit ihrem Spieleangebot nachgezogen und endlich ein paar Mario Titel auf den Markt geschmissen. So zum Beispiel das bereits erwähnte Super Mario 3D Land und The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D, aber auch Spiele wie Die Sims 3 und Super Pekèmon Rumble. Zudem erscheinen demnächst Spiele wie Rayman Origins für den Nintendo Handheld.

PS Vita Test-Ergebnisse versus 3DS Test-Ergebnisse:

Wenn es nur nach der Presse ginge wären beide Handhelds vom Start weg zum unltimativen Kassenschlager aufgestiegen, haben sie dort doch überwiegend gute bis sehr gute Wertungen erhalten. Doch wie es oftmals so ist, muss sich ein Gerät erst einmal in der Praxis bewähren, ehe die Masse auch wirklich zu greift, was sowohl den schlechten Verkaufsstart des 3DS erklärt und die mittlerweile steigenden Absatzzahlen, als auch den schlechten Start der PS Vita in Japan.

Zum deutschen Verkaufsstart des 3DS am 25. März 2011 verlieh zum Beispiel die Computer Bild dem Handheld nahezu Bestwertung und verlieh ihrem Artikel gar die Überschrift: „Die Handheld-Revolution im Test“. Neben Lob für 3D-Effekte ohne Brille, scharfe Bilder und 3D-Kameras gab es allerdings auch Kritik. So wurde unter anderem die geringe Akkulaufzeit negativ bewertet und die Tatsache, dass minimale Bewegungen oftmals dafür reichen, um den 3D-Effekt zu zerstören, weshalb auch die Kollegen von Spiegel-Online urteilten: „Daddeln! Nicht wackeln!“. Das Magazin Chip wiederum lobte vor allem die „Zusatz-Funktionen: StreetPass und 3D-Filme“.

Erstaunlicherweise schnitt die PS Vita in ersten Tests in der Regel noch besser ab als der 3DS, was nach all den Lebenshymnen über den Nintendo Handheld kaum noch möglich schien, aber vielleicht auch mit dessen anfänglichen Schwächeln zu tun haben könnte. So verlieh der Stern der PS Vita gleich mal ihren Namen und machte sie zm neuen „Stern am Handheld-Himmel“ und auch die japanische Zeitschrift Famitsu war – wie die übrige Presse des Landes -, fast gänzlich in und weg, wobei in erster Linie die Tatsache kritisiert wurde, dass Spieler auf PS Vita Speicherkarten zurück greifen müssen und nicht, wie bei Nintendo auch, zu normalen SD-Karten greifen können.

Wer sich in der Zeit von Smartphones und Tablet PCs allerdings fragt, warum er 250-300 Euro für einen Handheld ausgeben soll, wo er doch schon auf seinem Handy Spiele wie FIFA und Co. wesentlich günstiger spielen kann, dem gibt die Seite Golem.de eine passenden Antwort: „weil die PS Vita fast alles kann“ und dank der beiden Analog-Sticks lassen sich Spiele laut der Tester „fast so perfekt steuern wie auf einer Playstation 3 oder Xbox 360“. Ein muss also, so deren Fazit, nicht nur – aber insbesondere -, für Hardcore Gamer.

Fazit:

Es ist sicherlich nicht ganz einfach an dieser Stelle eine exakte Empfehlung ab zu geben, welcher Handheld denn nun der richtige für die jeweilige Person ist, aber ohne Nintendo Unrecht tun zu wollen kann man wohl durchaus sagen, dass Core-Gamer mit der PS Vita besser aufgehoben sind. Dies hat zu einen sicherlich etwas mit dem Spieleangebot zu tun, dass bei Nintendo seit Jahren leider eher auf die üblichen Verdächtigen hinaus, wie zum Beispiel Mario Kart oder Zelda.

Für die PS Vita hingegen, werden Dank der Power und den Steuerungsmöglichkeiten zahlreiche Konsolentitel nun auch unterwegs ohne qualitativen Verlust spielbar sein. Hinzu kommt, dass die Möglichkeit Spiele auf der PS3 und der PS Vita abwechselnd sowie gegen- und miteinander zu spielen für eine ausschlaggebend für einen Kauf sein wird. Wer allerdings bereits DS-Spiele besitzt und zugleich auf 3D abfährt, der dürfte sowieso zum 3DS greifen.

Schlussendlich muss wohl jeder für sich selber entscheiden, welches Paket das interessantere für einen ist. Seien es nun die Spiele selbst, die Hardware, die Steuerungsmöglichkeiten, oder gar die Möglichkeit Filme in 3D aufzeichnen zu können.

Kurzer Blick in die Zukunft.

Zur Zeit scheint es so, als ob sich der Nintendo 3DS von seinen anfänglichen Startschwierigkeiten gänzlich erholt hat, denn gerade über Weihnachten waren die Verkaufszahlen sehr gut und auch danach blieben sie stabil. Anders sieht es zurzeit noch bei der PS Vita aus, deren Absätze nach einer ersten guten Woche stark zurück gegangen sind. Interessant wird hier auf jeden Fall zu sehen sein, wie der Verkaufsstart in den USA und Europa ausfällt.

Mit großer Sicherheit wird es in diesem Jahr noch einige Top Titel für beide Handhelds geben. So unter anderem das bereits erwähnte FIFA PS Vita. Außerdem bleibt abzuwarten, wie das neue Nintendo Network, dass Ende des Jahres online gehen soll, bei den Spielern ankommen wird und welche neuen Funktionen es genau bringt.